In Deutschland sind Sportwetten und deren Vermittlung noch immer umstritten. Jetzt entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster, dass auch ohne eine Erlaubnis Sportwetten an zugelassene Anbieter aus dem EU-Ausland vermittelt werden dürfen. Für Sportwetten liegt in Deutschland noch immer keine einheitliche Regelung vor, eine Vorreiterrolle nimmt bislang das Bundesland Schleswig-Holstein ein. Im Jahr 2012 wurde ein Glücksspielstaatsvertrag unterzeichnet, doch enthält er keine klaren Regelungen und wird kritisiert.
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Deutschland ohne transparentes Erlaubnisverfahren

Eine Einigung über die Legalisierung und Regulierung von Sportwetten liegt in Deutschland noch immer nicht vor, gegenwärtig gibt es kein Erlaubnisverfahren, das transparent und mit dem Recht der EU konform ist. Mit einem solchen Erlaubnisverfahren ist auch in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Aus diesem Grund entschieden die Richter des Oberverwaltungsgerichts Münster, dass das übergeordnete Europarecht gilt. Vor mehr als zehn Jahren wurde vom Land Nordrhein-Westfalen eine Klage abgewiesen, als Grund für die Ablehnung einer Erlaubnis wurde das Sportwettenmonopol in Deutschland genannt.

Der Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland

Im Jahr 2012 trat der Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland in Kraft. Er wird von der Europäischen Union, aber auch von Online-Wettanbietern und von Sportwettern kritisiert, da er keine eindeutigen Regelungen enthält. Mit dem Glücksspielstaatsvertrag sollte das Sportwettenmonopol fallen, an seine Stelle sollte ein Konzessionsmodell treten. Wettanbieter aus den verschiedensten Ländern Europas sollten sich um eine Konzession bewerben dürfen, 20 Konzessionen sollten vom Land Hessen vergeben werden. Die hessischen Verwaltungsgerichte stoppten jedoch das Verfahren aufgrund mangelnder Transparenz. Im Jahr 2012 wurden jedoch von der Landesregierung Schleswig-Holstein 20 Lizenzen an Wettanbieter vergeben, die bis 2018 gelten. Wettanbieter auf dem deutschen Markt, die keine Lizenz erhalten haben, fühlen sich ausgegrenzt und verstehen diese Entscheidung nicht. Es ist noch immer nicht eindeutig geregelt, wie in Deutschland mit Sportwetten zu verfahren ist. Da das, was in anderen Ländern der EU längst erlaubt ist, in Deutschland nicht verboten werden soll, können Wettanbieter mit einer EU-weit gültigen Lizenz, wie sie von der Malta Gaming Authority oder der Aufsichtsbehörde von Schleswig-Holstein vergeben wird, auch in Deutschland tätig sein.

Fehlende Konzession ist kein Grund, keine Erlaubnis zu erteilen

Gemäß dem Recht des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen muss eine Konzession vorliegen, damit die Vermittlung von Sportwetten erlaubt werden kann. Jetzt wurde von den Richtern entschieden, dass das Land dem Kläger eine fehlende Konzession nicht vorwerfen dürfe. Mit diesem Urteil wurde die Entscheidung der ersten Instanz bestätigt. Auch künftig dürfen Sportwetten ohne Genehmigung vermittelt werden, das ist auch bei der Vermittlung von Sportwetten an Anbieter aus dem EU-Ausland möglich.

Sportwetten in Deutschland noch immer nicht klar geregelt

Für die Handhabung von Sportwetten liegen in Deutschland noch immer keine klaren Regelungen vor. Von Fachkreisen wird eine komplette Überarbeitung des Glücksspielstaatsvertrages von 2012 gefordert. Eine Entscheidung über die Lizenzierung und Regulierung von Sportwetten liegt in Deutschland noch immer nicht vor. Der Deutsche Sportwettenverband tritt als Lobby für Wettanbieter, die in Deutschland aktiv sind, ein; es geht dabei vor allem um

  • Legalisierung von Sportwetten in Deutschland
  • Bekämpfung von Spielsucht, Manipulationen und Geldwäsche
  • Interessen von Wettanbietern auf dem deutschen Markt
  • Schutz von Sportlern, Sportverbänden und Wettkunden

Wie es künftig mit Sportwetten und deren Legalisierung in Deutschland weitergeht, ist noch völlig unklar.
Foto:shutterstock/Stockfoto-ID: 560742808

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