In Deutschland erlebt das illegale Glücksspiel einen wahren Boom. Gemäß einer Studie sind Online-Glücksspiele, die nicht zugelassen sind, verstärkt auf dem Vormarsch, ganz im Gegensatz zum regulierten Markt. Jährlich ist bei den nicht zugelassenen Angeboten ein Anstieg des Marktvolumens um ca. 30 Prozent zu verzeichnen.
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Nicht zugelassene Online-Angebote auf dem Vormarsch

Nicht zugelassene Online-Geldspiele sind in Deutschland auf dem Vormarsch und laufen gemäß einer aktuellen Studie dem regulierten Markt den Rang ab. Im Jahr 2015 konnte der gesamte deutsche Glücksspielmarkt ein Wachstum um acht Prozent verzeichnen, das betrifft allerdings weniger den regulierten Markt, sondern vor allem die nicht zugelassenen Angebote. Einer Branchenanalyse des Handelsblatt Research Institute zufolge steigt das Marktvolumen bei den nicht zugelassenen Spielen pro Jahr um ca. 30 Prozent. Online-Angebote machen den Hauptanteil des nicht regulierten Glücksspielmarktes aus, er hat einen Anteil von 22 Prozent, doch sind seit Jahren starke Wachstumsraten zu verzeichnen. Der Online-Markt macht das Zocken einfach, da er einen leichten Zugang ermöglicht, daher ist künftig mit immer noch mehr Angeboten zu rechnen.

Der Glücksspielmarkt in Deutschland

In Deutschland hat der Glücksspielmarkt ein Volumen von mehr als 14 Milliarden Euro, er umfasst

  • regulierten Markt
  • nicht-regulierten Markt
  • schwarzen Markt

Die Regulierung von Casinospielen, Lotterien und Sportwetten erfolgt in Deutschland größtenteils durch die Bundesländer; der Staat hat für die meisten Glücksspiele ein Monopol. Private Anbieter von Sportwetten dürfen mittlerweile aktiv werden, doch laut Staatsvertrag ist das Online-Glücksspiel noch immer verboten, da keine bundesdeutschen Online-Casino-Lizenzen vorgesehen sind. Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat einige Lizenzen erteilt und damit einige Ausnahmen zugelassen. Der regulierte Markt umfasst staatliche Lotterien, Spielbanken, Pferdewetten, Spielautomaten in Spielhallen und in der Gastronomie sowie Sportwetten staatlicher Anbieter, die eine deutsche Lizenz besitzen. Im Jahr 2015 war der regulierte Markt das größte Segment, die Bruttospielerträge lagen bei 10,4 Milliarden Euro. Schätzungen zufolge hat der Schwarzmarkt, der Glücksspielanbieter ohne Lizenz umfasst, ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro.

Beschluss einer Reform des Glücksspielstaatsvertrages

Die Ministerpräsidenten der Länder haben Mitte März eine Reform des Glücksspielstaatsvertrages beschlossen. Ab 2018 erfolgt eine Neuregelung der Vergabe von Sportwetten-Lizenzen. Der Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2012 sah eine Vergabe von 20 Konzessionen an Sportwettenanbieter über sieben Jahre vor, was jedoch aufgrund einer durch die Länder beschlossenen Reform nicht gelang. Bislang bewegen sich die Sportwettenanbieter in einer juristischen Grauzone, da sie keiner deutschen Regulierung unterliegen, aber ihre Dienste offerieren dürfen.

Der nicht-regulierte Markt in Deutschland

Das Volumen des nicht-regulierten Marktes liegt bei 2,3 Milliarden Euro, er umfasst Anbieter, die eine Lizenz eines anderen EU-Staates besitzen, beispielsweise private Betreiber von Online-Casinos oder Sportwettenanbieter. Der Studie zufolge machen Poker, Sport- und Pferdewettern, Casinospiele und Online-Zweitlotterien ein Fünftel der Einnahmen aus – dabei dominieren die Online-Casinos, obwohl sie keine Lizenz nach deutschem Recht besitzen. In den vergangenen Jahren haben die nicht-regulierten Anbieter deutlich mehr Geld für Werbung als die regulierten Anbieter ausgegeben. Für Spieler ist es aufgrund der öffentlichen Darstellung schwer, zwischen zugelassenen und nicht zugelassenen Angeboten zu unterscheiden. In den vergangenen fünf Jahren konnten sich die Werbeausgaben dieser nicht-regulierten Anbieter auf 390 Millionen Euro erhöhen, sie haben sich damit nahezu verdoppelt.
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