Das ist ein Hammer aus der Juristerei. Der Bayrische Verwaltungsgerichtshof hat auf Betreiben der Stadt Augsburg deren Verbot von Livewetten im Stadtgebiet bestätigt. Augsburg hat sich seit Jahren schon dem Kampf gegen illegale Wetten verschrieben. Nun hat das Gericht in einer Eilentscheidung diesem Verbot von Livewetten stattgegeben. Auch Vermittler von Wetten wie eben Wettbüros in der Stadt sind im Visier der Verantwortlichen in Augsburg. Allerdings muss diese Entscheidung, die im Eilverfahren getroffen wurde, noch in der Hauptverhandlung bestätigt werden. Dass das so kommen wird, daran gibt es nach dieser Eilentscheidung nur noch wenige Zweifel. Was bedeutet das für die Freundinnen und Freunde von Sportwetten, die im Augsburger Stadtgebiet leben?
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Stadt argumentiert mit erhöhter Suchtgefahr

Livewetten im Sport erfreuen sich normalerweise großer Beliebtheit, weil man hier unmittelbar erfährt, ob man mit seiner Einschätzung richtig lag. Genau dieser spontane Charakter einer Livewette ist aber womöglich von höherer Suchtgefahr begleitet. So schätzt es zumindest das Ordnungsreferat der Stadt Augsburg ein. Deshalb gehe man strikt und konsequent gegen derartige Angebote innerhalb der Stadtgrenzen vor.

Allgemein ist diese Vehemenz der Augsburger Ordnungshüter eher erstaunlich, ist die Stadt doch die bislang einzige bundesweit, die derartige Erlasse erwirkt hat. Die Augsburger bringen als Argument vor, dass es um präventive Gesundheitsvorsorge gehe.

Wetten

Konkrete Bannung bestimmter Wett-Typen

Das Gericht hat das Verbot von Livewetten dabei genau definiert. Nicht mehr möglich sind somit im Augsburger Stadtgebiet Wetten der folgenden Ausprägungen: Livewetten auf bestimmte Ereignisse, wie Zeitpunkt, Team oder Schütze des nächsten Tores, Halbzeitergebnisse, Live-Wetten mit Handicap, Livewetten auf bestimmte Ereignisse in einem bestimmten Zeitraum und alle ähnlichen Angebote für Livewetten.

Die Stadt Augsburg zeigte sich hoch erfreut über die Entscheidung im Eilverfahren. Zudem ermunterte man weitere bayrische Kommunen, es ihnen gleichzutun. Weiterhin steht hier das Argument der Suchtprävention ganz vorne bei der Diskussion. Allerdings ist nicht klar, ob Livewetten tatsächlich ein höheres Suchtpotenzial bergen als normale, vor Beginn bestimmter Ereignisse abgeschlossene Wetten.

Livewetten

Ordnungshüter wähnen sich im Auftrag der guten Sache

Die Stadt Augsburg hat sich in ihrem Kampf gegen derartige Angebote von Wetten als besonders zäh und besonders motiviert gezeigt. Vergleichbare Fälle gibt es in der Bundesrepublik Deutschland zur Zeit nicht zu vermelden. Die Verantwortlichen der Stadt Augsburg sehen sich aber durch die richterliche Entscheidung in ihrem Tun bestätigt. Dirk Wurm von der SPD verlautbarte dann auch, dass er die Vorgehensweise der Stadt damit bestätigt sehe. Jugend- und Spielerschutz seien damit gewahrt, und das alles auf Grundlage des Glücksspielstaatsvertrags.

Zum Teil ausschlaggebend für dieses vehemente Vorgehen der Stadt Augsburg war die zuletzt rasant gestiegene Zahl der Wettbüros in der Stadt. Zudem werden viele Wetten nicht mehr persönlich beim Buchmacher, sondern über Automaten abgeschlossen. Gerade dieses Unpersönliche, vermutet man in Augsburg, erhöht die Suchtgefahr spürbar. Insofern wähnt man sich in Augsburg beim Kampf gegen diese Livewetten auf dem richtigen Wege. Gleichwohl kann natürlich niemand im Stadtgebiet von Augsburg davon abgehalten werden, Livewetten im Internet abzuschließen. Bei dieser Entscheidung dreht es sich einzig um physisch vor Ort abzuschließende Wetten.

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